Die beste Botschaft weitergeben
- 1. März
- 2 Min. Lesezeit
«Warum sprecht ihr so viel über Gott?» Diese Frage von unserem Nachbarmädchen ermutigt mich. Sie kommt sehr oft zu unseren Kindern zum Spielen. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mich gefragt, ob sie überhaupt etwas mitkriegt von unserem Glauben. Es schien mir, es pralle alles Geistliche an ihr ab. Ihre Frage zeigte mir aber, dass unser Alltag – unser Leben als Familie – ganz einfach von Jesus zeugt.
Es braucht Zeit und Geduld, bis Beziehungen gefestigt werden und Vertrauen gefasst wird. Wir merken, dass sich einige Beziehungen in der Nachbarschaft vertiefen, andere bleiben oberflächlich. Eine ältere Frau kommt seit ein paar Monaten fast wöchentlich zu uns zum Mittagessen. Das zeigt ein grosses Vertrauen uns gegenüber. Obwohl sich Gott mit uns nicht die mutigsten Christen ausgesucht hat, die sofort auf ihren Glauben zu sprechen kommen, hat Gott seine Möglichkeiten. So staunen wir nicht schlecht, wie Gott so deutlich durch die Kinderandacht am Mittagstisch zu dieser Frau spricht.
Nicht immer ist die langsame Beziehungsarbeit der einzige Weg:
«Auch dort baute Abraham dem HERRN einen Altar und machte so den Namen des HERRN bekannt.» 1. Mose 12,8
Beim Zuhören der Sonntagspredigt vor ein paar Wochen, ist mir ganz besonders diese Handlung von Abraham aufgefallen. Kaum war er im Land seiner Bestimmung, machte er den Namen Gottes bekannt. Um gesehen zu werden, baute Abraham den Altar.
Wir organisieren eine Verteilaktion auf dem Markt, wo wir die beste Botschaft schriftlich weitergeben. Die Kalender und Weihnachtsflyer werden erstaunlich gut angenommen. Einige Passanten liessen sich auch auf Gespräche ein.

Wir bereiten Woche für Woche ein Kinderprogramm vor, um den EntdeckerKids zu ermöglichen, diesen Gott zu entdecken. Und wenn die Anzahl Kinder, oft an einer Hand abzuzählen sind, machen wir weiter. Denn der kleine harte Kern freut sich an dieser besten Botschaft.
Wir nützen die langen Sommerferien, um den Kindern in den Sommerlagern die beste Botschaft weiterzugeben. Das bedeutet jedes Jahr Einiges an Aufwand, aber auch ganz viel Freude und hoffentlich Auswirkungen für die Ewigkeit.
Und Gott schenkt uns auch immer wieder Gelegenheiten bei laufenden Projekten mitzumachen. Wir waren so erstaunt, wie klar wir den vielen Schülern an der Täuferausstellung das Evangelium vermitteln konnten.

Egal auf welche Weise wir die beste Botschaft weitergeben, wir merken immer mehr, wie abhängig wir von Gottes Hilfe und seinem Segen sind.
Welches Projekt sollen wir als nächstes starten, um unsere Mitmenschen zu erreichen? Wo sind Menschen, die nach Gott suchen? Mit welchen Worten begegne ich meinem Nachbarn? Wo soll ich mich in der Gesellschaft investieren, um damit Menschen für Jesus zu gewinnen?
In allen diesen Fragen und noch vielen mehr brauchen wir die Hilfe unseres Gottes, der schon lange im Voraus alles sieht und weiss. Und schlussendlich braucht es seinen Segen und das Wirken seines Geistes, um Menschen die beste Botschaft tief in ihrem Herzen aufzuklären. So sind wir gespannt, was Gott hier in Kärnten noch alles vorhat.
Marlen Buchs














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