Sonntagstreffen Saliste
- 31. Juli 2024
- 3 Min. Lesezeit
„Begleitest du mich zu den Teens, damit wir mit ihnen beten können?“
Diese Frage stellt Irina. Sie ist ein aufgewecktes Teenagermädchen und mir scheint, dass sie in den letzten Monaten öfter lächelt. Weisst du warum? Es ist Jesus in ihr, der sie zum Strahlen bringt! Wir spüren, wie Er an ihrem Herzen wirkt und sie verändert. Und so stellt Irina am Grow-Sonntagstreffen eben diese Frage, welche uns so ermutigt hat! Warum das so ist, erzähle ich dir jetzt:

Nach dem evangelistischen Input zu einem Thema aus der Bibel versammeln wir uns zu kleinen Gruppen von 3-5 Personen, um über eine konkrete Frage aus dem Gehörten auszutauschen. „Welche Lasten trägst du mit dir herum? Was kannst du tun, um wieder zur Ruhe zu kommen? Glaubst du, dass Gott alles im Griff hat?“ So oder ähnlich könnten die Fragen lauten… Wir tauschen uns aus, manchmal wird’s persönlich, manchmal bleibts oberflächlich. Doch damit die Teens, die regelmässig zu diesem Treffen kommen, aber noch nicht an Jesus glauben, durch die Gebetszeit gefördert werden können, war es Irinas Wunsch, sie gemeinsam mit einem anderen Christen zu unterstützen. Ein Mädchen war besonders berührt, dass namentlich für ihre Anliegen gebetet wurde.
So sieht Multiplikation aus - und das ist unser Herzensanliegen!

Mit dem neuen Projekt des Grow-Treffens am Sonntagnachmittag, das wir zweimal im Monat durchführen, haben wir eine Möglichkeit, um Multiplikation bewusst zu üben und zu leben. Da ist Estera, welche sich darum kümmert, dass es am Anfang etwas zu knabbern gibt. Da sind Tudor und Dani, die im Technikteam mitarbeiten. Da sind die vielen Growteilnehmer, die erzählen, wie Jesus ihr Leben verändert hat und so die Zuhörer ermutigen, diesen Schritt auch zu wagen. Da ist Manuela und Irina, die im Lobpreisteam mitsingen. Da ist Sami, der nach dem Input motiviert ist, mit den Jugendlichen Volley oder Fussball zu spielen. Da ist Livia, die am Ende die Krümmel vom Boden aufwischt und alles wieder sauber macht.

Aber es gibt auch die vorwitzigen Jungs, die sich kaum konzentrieren können. Da sind die Mädchen, die gefühlt alle paar Minuten auf die Toilette müssen. Und da sind wir Schweizer, die noch so viel über die rumänische Kultur lernen müssen.
Fragen, die uns beschäftigen, sind: Wie und wo können wir gezielt in junge Menschen investieren? Wie können sie ausgerüstet werden, um in verschiedenen Bereichen eingesetzt und Verantwortung übernehmen zu können? Wie teilen wir unseren Alltag ein, damit auch solche oft zeitintensiven Investitionen ihren Platz haben? Nebst diesen grundsätzlichen Fragen spielen auch kulturelle Unterschiede eine Rolle, die nicht ausser acht gelassen werden dürfen. Wir sind uns bewusst, dass Multiplikation ein herausfordernder, aber auch sehr bereichernder und segensreicher Prozess ist. Darum sind wir völlig von Gottes Weisheit, Leitung und Gnade abhängig.

Dieses Bild gefällt mir so gut, denn es drückt unser Herzensanliegen aus:
Miteinander Leben teilen, voneinander lernen, gemeinsam vorwärtsgehen, anderen weitererzählen, auf Jesus hinweisen!
Von ganzem Herzen wünschen wir uns, dass durch unsere Arbeit Gottes Reich in Rumänien nachhaltig gebaut werden kann, dass sein Name noch besser und weiter bekannt gemacht werden kann und dass es uns in allem um Ihn geht.
Von ganzem Herzen danken wir dir für deine wertvolle Gebetunterstützung! Wir beten um Klarheit für die nächsten Schritte, um Geduld, offene Fragen auszuhalten und vor allem um Gottes Segen! Denn: „Ja, HERR, du bist auch in Zukunft für mich da, deine Gnade hört niemals auf! Was du angefangen hast, das führe zu einem guten Ende!“ (Ps. 138,8 HfA)
Marina Sprunger




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